Bergung aus höchster Not

02.10.2018

Am Sonntagnachmittag wurde für fünf Erwachsene die gebuchte Ballonfahrt zum Albtraum, als sich der Heißluftballon des erfahrenen Piloten durch Fallwinde in einer Hochspannungsleitung in Bottrop verfing.
Gefangen in ca. 80 Meter Höhe konnten die 6 Menschen in einer mehrstündigen Rettungsaktion der Feuerwehr, die bis spät in die Nacht andauerte, unverletzt geborgen werden.

Am nächsten Morgen sollte die rund 10.000 qm große Ballonhülle schnell geborgen werden, damit der Verkehr auf der direkt benachbarten A 42 nicht durch Losreißen gefährdet wird.

Ein Fall für Deutschlands größte Arbeitsbühne: die GL 103 G aus dem Mietpark der Gerken Arbeitsbühnenvermietung. Denn sie erreicht 102,5 Meter Arbeitshöhe. Die Maschine fährt auf einem 5-achsigen, geländegängigen Allrad-Fahrgestell und kann so direkt, auf einem eigens gerodeten Grünstreifen, bis an den Mast herangebracht werden.

Bereits in den Morgenstunden wurden schwere Stahlplatten ausgelegt, um den Stützen der 60 t schweren Maschine einen sicheren Standplatz zu bieten.

Aufkommender Wind und immer wieder heftige Regengüsse erschweren die Einsatzbedingungen und fordern höchste Konzentration, um die Mitglieder des Bergetrupps nicht zu gefährden.

Planmäßig konnte aus dem Arbeitskorb heraus der untere Teil der Ballonhülle in relativ kurzer Zeit entfernt und sicher zu Boden gebracht werden. Wegen des immer stärker werdenden Windes entschloss man sich aber, vom ursprünglichen Bergungsplan abzuweichen und nach Alternativen zu suchen.

Nach einer zwischenzeitlichen Sperrung der A 42 und einem 13-stündigen Einsatz gelang es dem Bergungstrupp am darauf folgendem Tag, die Ballonhülle und den Ballonkorb aus 70 Meter Höhe zu bergen.

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